Bezahlbaren Wohnraum schaffen, den ÖPNV verbessern und die medizinische Versorgung aufrechterhalten – vor diesen Herausforderungen stehen viele Kommunen bei uns in Oberfranken. Um sich diesen Problemen gemeinsam zu stellen, haben sich 36 Bürgermeisterinnen und Bürgermeister heute (Mi 04.02.) in Kulmbach getroffen. Oberfranken Offensiv hat sie in den Coworking-Space „Zeiträume“ eingeladen. Die Entwicklungsagentur will mit diesem neuen Projekt die Kommunen in drei Schritten unterstützen, sagt Geschäftsführer Frank Ebert:
Erstens: wir definieren mit den jeweiligen Kommunen ihre größten Herausforderungen. Zweitens: wir vernetzen diese Gemeinden thematisch miteinander und fördern so den Austausch und drittens: wir erarbeiten mit diesen vernetzten Gemeinden maßgeschneiderte Projekte, die dann bestmöglich tragbar sind.
Es wird Workshops, Tagungen, Exkursionen und Unterstützung der Projektarbeit vor Ort geben. Aus ganz Oberfranken sind aktuell 36 Modellkommunen aus acht Landkreisen dabei.
Die Modellkommunen
Folgende Städte und Gemeinden haben den Zuschlag als Modellkommune in dem Projekt von Oberfranken Offensiv erhalten:
Landkreis Kronach (9): Tettau, Steinbach am Wald, Nordhalben, Stockheim, Küps, Steinwiesen, Pressig, Ludwigstadt, Wallenfels
Landkreis Kulmbach (5): Presseck, Kasendorf, Stadtsteinach, Marktleugast, Thurnau
Landkreis Hof (5): Köditz, Trogen, Schwarzenbach am Wald, Bad Steben, Schwarzenbach an der Saale
Landkreis Bayreuth (4): Goldkronach, Waischenfeld, Emtmannsberg, Gefrees
Landkreis Bamberg (5): Ebrach, Buttenheim, Strullendorf, Schönbrunn im Steigerwald, Viereth-Trunstadt
Landkreis Forchheim (4): Igensdorf, Ebermannstadt, Gößweinstein, Kunreuth
Landkreis Coburg (2): Niederfüllbach, Ahorn
Landkreis Lichtenfels (3): Marktzeuln, Redwitz an der Rodach, Hochstadt am Main