Gesperrte Bahnstrecke: Franken-Sachsen-Magistrale soll ab 2030 elektrifiziert werden

25. September 2025 , 05:21 Uhr

Für die kurzfristige Sperrung der Strecke Pegnitz-Nürnberg haben Bahn und Politik ordentlich Kritik einstecken müssen. Jetzt könnte die Sache das Verfahren um die langersehnte Elektrifizierung der Franken-Sachsen-Magistrale zwischen Nürnberg und Bayreuth beschleunigen.
Auf einmal ist die Elektrifizierung der Franken-Sachen-Magistrale so nah. Nach einer Mitteilung der Stadt Bayreuth soll mit den Ersatzbauten für die maroden Pegnitztalbrücken um die es bei der aktuellen Sperre geht, gleich die Elektrifizierung verbunden werden – dadurch soll die Streckensperrung  kürzer ausfallen, als wenn man die Elektrifizierung später in Angriff nehmen würde.
Ein Ergebnis von Gesprächen politischer Vertreter hier aus Oberfranken mit dem Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Ulrich Lange. Der Freistaat Bayern habe signalisiert, dem Streckenausbau des Bundes bis Schnabelwaid die Elektrifizierung bis Bayreuth folgen lassen, heißt es von der Stadt Bayreuth. Demnach soll die Elektrifiziert ab 2030 erfolgen.

Seit die Strecke kurzfristig gesperrt wurde, vergangenen Freitag gibt es nicht nur Tausende frustrierte und gestresste Pendler, auch die Politik in Oberfranken macht Druck.
Heute zum Beispiel wollen sich etliche Abgeordnete und Landräte am Bayreuther Bahnhof treffen um auf die Misere aufmerksam zu machen, morgen wollen sie sich am nächsten Punkt auf der Bahnstrecke, am Pegnitzer Bahnhof, treffen.

Elektrifizierung Franken-Sachsen-Magistrale

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