In der Diskussion um den gestoppten Abriss eines jahrhundertealten Gebäudes in Thurnau wegen denkmalschutzrechtlicher Bedenken, hat sich jetzt auch die Regierung von Oberfranken zu Wort gemeldet. Sie hatte heuer im Mai den Abriss genehmigt.
Im Statement heißt es, man habe sich damals bewusst gegen den Denkmalschutz und für die Verkehrssicherheit entschieden. Der Schutz von Leben und Gesundheit aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere von Fußgängern habe Vorrang, zumal die Strecke künftig als Zubringer für die A70 dienen soll. Darüber hinaus sei aufgrund des schlechten Bauzustandes eine Sanierung zu aufwändig gewesen. Auch eine Einbindung des Landesdenkmalrates sei in diesem Fall nicht geschehen, da sie gesetzlich nicht vorgeschrieben sei.
Die Regierung von Oberfranken wird nun eine erneute Stellungnahme abgeben. Bis dahin bleiben die Abbruchmaßnahmen ausgesetzt.