Knapp ein halbes Jahr nach dem gewaltsamen Tod der Forscherin Eva-Maria H. in Coburg hat die Staatsanwaltschaft Coburg Anklage wegen Mordes gegen einen 37-jährigen THW-Kollegen der 40-Jährigen erhoben. Er soll den Tod der Frau aus verschmähter Liebe heimtückisch geplant haben, so der Vorwurf.
Ende November 2024 soll der Angeklagte die 40-Jährige in seiner Wohnung in Coburg erwürgt haben. Er und Eva-Maria H. sollen sich über eine gemeinsame Tätigkeit beim THW kennengelernt und angefreundet haben. Die Frau habe seine Annäherungsversuche allerdings abgelehnt. Der 37-Jährige soll sich herabgesetzt gefühlt haben und offenbar schon Tage vor der Tat geplant haben, Eva-Maria H. umzubringen. Am Tatabend soll er sie in seine Wohnung gelockt und dort umgebracht haben. Anschließend soll er sich an der Leiche sexuell vergangen haben, so die Staatsanwaltschaft. Jetzt muss die Strafkammer entscheiden, ob es zu einem Hauptverfahren kommt.