Gutachter sagen im Mordprozess Mainleus aus: Heiko F. wäre nicht zu retten gewesen

11. Dezember 2023 , 19:18 Uhr

Heiko F. war so schwer verletzt, dass er nach innen verblutet ist. Er sei nicht zu retten gewesen. Das hat der Gutachter, der Gerichtsmediziner Prof. Peter Petz von der Universität Erlangen, heute im Mainleuser Mordprozess vor dem Landgericht Bayreuth ausgesagt. So etwas habe er in 32 Jahren als Rechtsmediziner selten gesehen, sagte er laut Medienberichten. Heiko F. muss laut Gutachter, nachdem er aus dem Haus getragen und in dem Lieferwagen abgelegt worden ist, schnell gestorben sein. Wann genau, lasse sich aber nicht sagen; ob bereits im Lieferwagen oder erst im Wald bei Peesten. Das will das Gericht am Mittwoch, 13.12.) genauer klären. Dann geht es vor dem Bayreuther Landgericht auch um die Frage, ob der Vorwurf zur Verdeckung einer Straftat noch haltbar ist, was dem Angeklagten Marcel E. vorgeworfen wird.

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