Haare zu Ölfiltern recyclen: Auch Kulmbacher Friseure geben abgeschnittene Haare ab

10. Juli 2023 , 07:13 Uhr

Neue Recyclingidee für den Friseur. Auch viele Kulmbacher Friseure lassen abgeschnittene Haare inzwischen abholen und Ölfilter draus machen. Aus den Haaren werden Matten produziert, die Öl und Fett aus Wasser filtern können. Ein Kilogramm Haare, so eine Beispielrechnung, kann acht Liter Öl aus dem Meer fischen.

Viele Friseure finden die Idee, mit ihrem Müll was Gutes zu tun, gut. Wie Friseurmeisterin Jessica Scherm. Sie lässt einmal im Monat ein Paket mit abgeschnittenen Haaren abholen und zahlt dafür sogar noch. Daraus werden dann Matten genäht, die in Ölteppiche gelegt werden können. Gleichzeitig sind diese Matten bis zu zehn Mal wieder verwendbar.

Was die junge Friseurmeisterin überzeugt hat, sind die Zahlen. Zum Beispiel geraten pro Jahr 14.000 Tonnen Sonnenmilch ins Meer, von Schiffsunglücken und Ölkatastrophen ganz zu schweigen.

 

 

Haare Ölmatte recyceln

Das könnte Dich auch interessieren

28.07.2025 Haarspendeaktion am CVG: 42 Zöpfe und 730 Euro wurden gespendet 42 Zöpfe und 730 Euro –  das ist bei der Haarspendeaktion des CVG letzte Woche Montag zusammengekommen. Das Geld kommt der Herzkissenaktion des Klinikums Kulmbach zugute. Die Zöpfe gehen an Rapunzel e.V. Der Bundesverband der Zweithaarspezialisten macht aus den Haaren Perücken für krebskranke Menschen. Letzte Woche haben sich von 8 bis 11 Uhr Lehrer, Schüler 21.07.2025 Haarschneideaktion am CVG: Haare ab für krebskranke Menschen Der Eingangsbereich des CVG wurde heute Morgen (Mo 21.07) zu einem Friseursalon. Von acht bis elf Uhr fand dort eine Haarschneideaktion für den guten Zweck statt. Zehn Friseure aus verschiedenen Kulmbacher Salons haben jedem der wollte für zehn Euro die Haare geschnitten. Das Geld wird an die Herzkissenaktion des Klinikums Kulmbach gespendet. Dazu gehen unbehandelte 20.03.2026 Verhaftung auf der Autobahn: Vier Freunde retten 23-Jährigen vor der Zelle Gut, wenn man Freunde hat, denkt sich seit gestern bestimmt ein 23-jähriger Georgier. Bei einer Routinekontrolle auf der A9 war Verkehrspolizisten aufgefallen, dass der 23-Jährige per Haftbefehl gesucht wurde. Er hatte eine Geldstrafe nicht bezahlt. Die Alternative für ihn, entweder sofort 1.600 Euro Geldstrafe bezahlen, oder ersatzweise 20 Tage in Haft gehen. Der junge Mann 20.03.2026 Lage des oberfränkischen Handwerks: Zwischen Innovation und Wirtschaftskraft und wenig Reformergebnissen aus Berlin Der Zustand und die Zukunft der Wirtschaftsmacht Handwerk in Oberfranken stand gestern im Mittelpunkt beim Jahrespressegespräch der Handwerkskammer für Oberfranken in Mainleus. Die HWK hatte sich den Traditionsbetrieb Hofmann Fahrzeugbau ausgesucht um beispielhaft zu zeigen, wieviel Tradition und Innovationkraft auf der einen Seite das Handwerk bietet, und wie wichtig bessere Rahmenbedingungen sind, Stichwort Energiekosten und