Notfall

Handelsschiff sinkt im Schwarzen Meer – zwei Tote

05. Oktober 2026 , 15:06 Uhr

Elf Seeleute können gerettet werden, zwei überleben das Unglück nicht. Noch ist unklar, was auf dem sinkenden Frachter im Schwarzen Meer geschah.

Bei einem Unglück auf einem Handelsschiff im Schwarzen Meer sind zwei Seeleute ums Leben gekommen. Elf Crew-Mitglieder seien gerettet worden, teilte das rumänische Innenministerium mit. Das Schiff sei gesunken. Rumänische Medien hatten berichtet, dass es von einer Drohne getroffen worden sei. Dafür gab es zunächst keine offizielle Bestätigung.

Zu dem Unglück sei es 30 Seemeilen südlich des rumänischen Schwarzmeer-Orts Sfantu Gheorghe gekommen, hieß es weiter aus dem Innenministerium in Bukarest. Das Unglück, bei dem es auf dem Schiff auch zu einem Brand gekommen sei, habe sich in der ausschließlichen Wirtschaftszone Rumäniens im Schwarzen Meer ereignet, schrieb das Ministerium weiter. 

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach von einem «schrecklichen Angriff» zweier russischer Drohnen auf den Frachter. Kiew habe mehrfach vorgeschlagen, Schritte zur Deeskalation im Schwarzen Meer zu unternehmen. «Doch Russland entscheidet sich konsequent für Terror und das Versenken ziviler Schiffe anstelle einer normalen Seeschifffahrt», schrieb er auf Facebook und der Plattform X. Das Schwarze Meer ist immer wieder Schauplatz von Angriffen im russischen Krieg gegen die Ukraine. 

Unbestätigten Medienberichten zufolge soll es sich um ein türkisches Schiff handeln, das mit Getreide beladen auf dem Weg nach Italien war.

Quelle: dpa

Konflikte Krieg Notfall Rumänien Russland Schifffahrt Ukraine

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