Australien hat seit letztem Jahr ein Social-Media-Verbot für unter 16-Jährige, Spanien diskutiert das aktuell, in Großbritannien gibt es ein Handyverbot an Schulen und bei uns diskutiert die CDU auf ihrem Parteitag in zwei Wochen darüber.
Hintergrund ist, dass wir alle aber eben auch Jugendlich viel zu lange am Handy sind. Die EU wirft Tiktok und Co vor, mit Tricks dafür zu sorgen, dass vor allem junge Leute ihr Handy nicht weglegen, weil schon das nächste Video läuft. Erste Instanz sind die Eltern. Sabrina zum Beispiel kann die Handyzeit ihres Sohnes festlegen:
Dann geht es quasi aus und er muss dann anfragen, ob er noch mal 15 Minuten, halbe Stunde oder Stunde haben kann. Manchmal geben wir ihm dann noch eine Zeit, wenn er zum Beispiel mit den Hausaufgaben irgendwas noch braucht oder so irgendwas recherchieren will, aber das ist dann immer nach Absprache. Und ansonsten ist die Zeit dann einfach rum und er kann erst am nächsten Tag wieder die Nutzungszeit neu verbrauchen.
Dazu raten viele Fachleute. Eltern sollten aktiv sehen, wie ihre Kinder mit dem Handy umgehen und was sie dort anschauen und mit ihnen zusammen darüber beraten, was sinnvoll ist und wo es zu viel wird.