Die Stadt Bayreuth zieht Konsequenzen aus der polarisierenden Debatte um historisch belastete Straßennamen. Man wolle sich kritisch mit der eigenen Geschichte auseinandersetzen, heißt es in einer Pressemitteilung. Deswegen hat die Stadt in den vergangenen Monaten einen Beschluss des Stadtrats umgesetzt und an Straßenschildern, die die Namen historisch umstrittener Persönlichkeiten tragen, entsprechende Ergänzungsschilder angebracht.
Eine der Straßen, die so ein Zusatzschild bekommt und damit historisch kritisch oder hinsichtlich einer antisemitischen Haltung neu eingeordnet wird, ist die Richard-Wagner-Straße, außerdem die Cosima-Wagner-Straße, die Karl-Muck-Straße und die Ludwig-Thoma-Straße in Bayreuth.