In Kulmbach wird mehr als eine halbe Million Euro in die Trinkwasserversorgung investiert. Wie die Stadtwerke mitteilen, haben am Hochbehälter Herrnberg bei Forstlahm die Sanierungsarbeiten begonnen. Die beiden Reinwasserkammern stammen aus dem Jahr 1972 und erhalten eine neue, speziell für Trinkwasser zugelassene Innenbeschichtung. Auch die Verrohrung und weitere technische Einbauten werden erneuert.
Der Hochbehälter versorgt weite Teile des Kulmbacher Stadtgebiets und kann insgesamt rund 2.250 Kubikmeter Trinkwasser speichern. Die Sanierung erfolgt in zwei Bauabschnitten, damit die Wasserversorgung jederzeit gesichert bleibt. Die erste Kammer soll innerhalb von rund fünf Monaten saniert werden. Die zweite ist für 2027 vorgesehen. Die Gesamtkosten liegen bei rund 580.000 Euro.