Mit vier riesigen Baggern, die bis zu 65 Tonnen schweres Abbruchgerät dabei hatten, ist am Wochenende die Bayreuther Hochbrücke, wenigstens der Teil, der über die Autobahn A9 geführt hat, abgerissen worden.
Ein Rennen gegen die Zeit. Samstagfrüh um 8.30 Uhr ging es los. Bis Sonntagabend sollte die Autobahn unter der Brücke wieder freigeräumt werden. Die Bagger und die Abbruchmeißel haben sich durch meterdicken Stahlbeton gearbeitet. Allein 1.800 Tonnen Material musste weggeräumt werden.
Insgesamt, so sagen die Fachleute, ist der Abbruch planmäßig verlaufen und nicht nur der Abbruch, sondern das Einheben der neuen Halbfertigteile in die neue Stahlbrücke am Bindlacher Berg und auch eine Baumpflanzaktionen der Autobahnmeisterei an der A9. Außerdem gab es im Tunnel bei Bayreuth in der Einhausung eine große Katastrophenschutzübung mit 200 Einsatzkräften.
Alles in allem soll die neue Hochbrücke Ende 2028 stehen, 105 Millionen Euro soll sie kosten.