Eine mögliche Zuckersteuer sorgt in Oberfranken für Kritik. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten lehnt die Pläne der Bundesregierung ab. Sie befürchtet höhere Preise für Verbraucher und zusätzliche Belastungen für die Getränkeindustrie. Gerade in Oberfranken spiele die Branche mit ihrer hohen Brauereidichte eine wichtige Rolle, sagt NGG-Regionalgeschäftsführer Marcel Adelhardt. Im Gespräch sind Abgaben von bis zu 32 Cent pro Liter. Laut NGG könnte sich dadurch ein Kasten Softdrinks um vier bis fünf Euro verteuern. Die Gewerkschaft fordert statt einer Steuer mehr Ernährungsbildung und bessere Angebote in Kitas und Schulen.