Hoffnung enttäuscht, Stimmung verschlechtert: Metall- und Elektroindustrie in Oberfranken fährt Investitionen zurück

21. Januar 2026 , 12:12 Uhr

Dem Abwärtstrend muss ein Ende gesetzt werden, das fordert der Verband der Bayerischen Metall- und Elektroindustrie in Oberfranken.  Die Metall- und Elektrobetriebe in Oberfranken sprechen Klartext, sagen, ihre Hoffnungen wurden enttäuscht. Der Vorsitzende des Verbandesin Oberfranken, Thomas Käser, zieht jedenfalls ein sehr ernüchtertes ein Fazit aus der Winterkonjunkturumfrage.

Die aktuelle Geschäftslage der Firmen hier bei uns in Oberfranken bleibe deutlich hinter den Umfragewerten vom vergangenen Sommer zurück, sagt er. Nur drei Prozent der Unternehmen sind mit der in- und ausländischen Geschäftslage zufrieden. Die meisten wollen ihre Investitionspläne erstmal zurückfahren, so Thomas Käser. Und der Chef des Verbandes macht klar, es geht um nichts weniger als um die Zukunftsfähigkeit der Industrie. 79 Prozent der Metall- und Elektrobetriebe bei uns in Oberfranken fürchteten, dass sie Stellen abbauen müssen. Für das kommende Jahr prognostiziert der Verband einen Rückgang um 1.500 auf dann nur noch 57.500 Beschäftigte.

Vbm-Chef Thomas Kaeser warnt, was mal weg ist an Arbeitsplätzen, kommt auch nicht wieder. Was die Metall- und Elektrounternehmen in Oberfranken fordern, ist, dass die Bundesregierung auf gute Ideen echte Aktionen folgen lässt. Er nennt das Infrastruktur-Beschleunigungsgesetz  und die Modernisierungsagenda.

Betriebe Konjuknturumfrage vbw

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