Nach dem Tod des Bayerischen Wirtschaftsministers und Freie Wähler-Chefs Hubert Aiwanger zeigt sich der Kulmbacher FW-Landtagsabgeordnete Rainer Ludwig tief erschüttert und schockiert. Im Gespräch mit unserem Sender spricht Ludwig von einem sehr engen und freundschaftlichen Verhältnis:
Nach einer fast schlaflosen Nacht kann ich es persönlich immer noch nicht fassen, bin natürlich zutiefst bestürzt, was hier gestern passiert ist. Ich persönlich, wie auch die gesamte Freie Wähler-Fraktion, wir stehen unter Schock, es fehlen einfach die Worte und es ist unbegreiflich. Ich bin fassungslos, entsetzt und sprachlos und es ist einfach nur schrecklich und furchtbar. Diese Nachricht, die uns gestern Abend ereilt hat, das kann, glaube ich, niemand noch so richtig begreifen und auch ich selbst bin unendlich traurig und sehr betroffen über diesen frühen und tragischen Tod Hubert Aiwangers.
Hubert Aiwanger ist gestern in einem Berliner Hotelzimmer tot aufgefunden worden. Eigentlich wollte er in Berlin ein Parteibüro der Freien Wähler eröffnen. Er hatte eine Veranstaltung am Nachmittag abgesagt, weil es ihm nicht gut ging. Auch die engsten Parteifreunde wissen noch nichts zu den näheren Umständen.
Man weiß bislang noch nicht wesentlich mehr, außer dass die obligatorischen Maßnahmen ergriffen worden sind. Also die Polizei, die Kripo wurde eingeschaltet, Todesursache wird nun festgestellt. Aber wir wissen seitens der Fraktion auch noch nicht mehr, was hier sich konkret zugetragen hat. Das wird man sicherlich im Laufe des Tages erfahren.
Fremdverschulden schließt man aus. Hubert Aiwanger hinterlässt eine Lebensgefährtin und zwei Kinder. Aiwanger war das Gesicht der Freien Wähler, Kämpfer und Vollblutpolitiker. Dass er eine große Lücke hinterlässt, betont auch Rainer Ludwig.