Aktuell herrsche eine gefährliche Gemengelage für die oberfränkische Wirtschaft. Das schreibt die IHK für Oberfranken Bayreuth in einer Mitteilung. Demnach ist der Industrieumsatz in Oberfranken für das erste Halbjahr 2023 bayernweit mit am geringsten gestiegen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sei der Umsatz zwar um 7,5 Prozent gestiegen. Mit der Inflationsrate von 6,4 Prozent würde aber nicht vielmehr als ein Inflationsausgleich übrigbleiben. Vor allem Druckereien und Möbelhersteller mussten Rückgänge im zweistelligen Bereich verkraften, heißt es. Das würde vor allem an der schwächelnden Inlandsnachfrage, den weiterhin hohen Preisen und auch die schlechten Marktaussichten in zum Beispiel China liegen.
Was den Unternehmen enorm helfen würde, wäre ein Abbau der Bürokratie, so die IHK. Mit etwas weniger Amtsschimmel und dafür mehr Effizienz, wäre unseren Unternehmerinnen und Unternehmern sehr geholfen, so IHK- Hauptgeschäftsführer Wolfram Brehm.