Ein Feuerwehrkommandant aus dem Landkreis Kulmbach ist von seinem Amt zurückgetreten, weil ihm laut Bayerische Rundschau nach Missbrauchsvorwürfen der öffentliche Druck zu hoch war. Der Mann ist rechtskräftig wegen sexueller Belästigung einer 14-Jährigen verurteilt. Im September war er zur Wiederwahl als Feuerwehrkommandant angetreten und im Amt bestätigt worden. Jetzt tritt er zurück. Er wolle auch nicht mehr für das Amt kandidieren. Die Rede ist auch von einer Hexenjagd durch manche Medien.
Die Kreisbrandinspektionen, das Landratsamt und die Bürgermeister des Landkreises Kulmbach als Vertreter der örtlichen Wehren hatten sich von dem Vorfall distanziert, bei dem der Mann das Mädchen begrapscht haben soll. Solche Verfehlungen spiegelten nicht die Grundwerte der Feuerwehr wieder und würden in keiner Weise toleriert, hieß es da.