Im Amt bestätigt: wegen sexueller Belästigung verurteilter Feuerwehrkommandant wiedergewählt

17. September 2025 , 13:06 Uhr

Wenn die Feuerwehr im Ort einen neuen Kommandanten wählt, dann muss der von der Gemeinde bestätigt werden. Das sagt das Bayerische Feuerwehrgesetz. Ein ziemlich unspektakulärer Vorgang. In einer Gemeinde im Landkreis Kulmbach ist das aber diesmal ein heikler Fall.

Die Feuerwehr hat laut Frankenpost gerade ihren amtierenden Kommandanten bestätigt,  allerdings ist der wegen sexueller Belästigung einer 14-Jährigen dieses Jahr rechtskräftig verurteilt worden. Der Gemeinderat muss nun die Wahl bestätigen, oder nicht.

Im Juli hatten sich Kreisbrandinspektionen, das Landratsamt, sowie die Bürgermeister des Landkreises Kulmbach als Vertreter der örtlichen Wehren von dem Vorfall distanziert, bei dem der Mann das Mädchen begrapscht haben soll. Solche Verfehlungen spiegelten nicht die Grundwerte der Feuerwehr wieder und würden in keiner Weise toleriert, hieß es da.

Feuerwehrkommandant sexuelle Belästigung

Das könnte Dich auch interessieren

28.10.2025 Im Amt bestätigt und jetzt zurückgetreten: Feuerwehrkommandant aus dem Landkreis Kulmbach massiv unter Druck Ein Feuerwehrkommandant aus dem Landkreis Kulmbach ist von seinem Amt zurückgetreten, weil ihm laut Bayerische Rundschau nach Missbrauchsvorwürfen der öffentliche Druck zu hoch war. Der Mann ist rechtskräftig wegen sexueller Belästigung einer 14-Jährigen verurteilt. Im September war er zur Wiederwahl als Feuerwehrkommandant angetreten und im Amt bestätigt worden. Jetzt tritt er zurück. Er wolle auch 30.07.2026 250 Mal um den Stadl: Tim Budemann legt auf der Bierwoche 50 Kilometer zurück Die meisten Kulmbacher drehen ihre Runde um den Stadl gemütlich mit einer Maß Festbier in der Hand. Der 22-jährige Tim Budemann ist am Montag 250 Mal um das Zelt gelaufen und hat insgesamt rund 50 Kilometer zurückgelegt. Er hat sich dabei gefilmt und das Video auf Instagram gestellt: Ich hab dieses Format schon hier in 30.07.2026 Blaualgen trotz Filteranlage an der Kieswäsch: Entwickler Professor Hagen über die Gründe Seit zwei Wochen gilt an der Kulmbacher Kieswäsch ein Badeverbot. Der Grund dafür sind Blaualgen. Trotz der Filteranlage konnten sich die Cyanobakterien ausbreiten. Die Anlage funktioniere aber einwandfrei, sagt der Entwickler Professor Klaus Hagen. Sie filtert den Phosphor aus dem Wasser, der quasi die Nahrung der Algen ist. Und der Phosphorgehalt ist gleich null. Das 30.07.2026 RAPS Innovation Days 2026: zwei Tage Austausch über die Zukunft der Lebensmittelbranche Bei den RAPS Innovation Days haben sich in Kulmbach Kunden und Partner aus ganz Europa über die Zukunft der Lebensmittelbranche ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen neue Trends, Verbraucherwünsche und innovative Zutaten für Lebensmittel von morgen. In Workshops, Vorträgen und Verkostungen präsentierte das Unternehmen praxisnahe Lösungen – etwa für Fleisch- und pflanzenbasierte Produkte, Snacks oder Gewürze. RAPS