Die Kulmbacher Carl-von-Linde-Schule hat gleich mehrere Auszeichnungen bekommen. Wie Schulleiter Matthias Niedermeier mitteilt, konnten die Schülerinnen und Schüler in den Bereichen Geschichte, Englisch und Robotik überzeugen.
Die Klasse 8a hat beispielsweise das historische Spiel „Die Schiefe Ebene“ entwickelt. Im Rahmen des Wettbewerbs „Erinnerungszeichen“ des Kultusministeriums haben sie einen Preis und 100 Euro Prämie bekommen. Die Achtklässler haben sich mit der Geschichte der Schiefen Ebene beschäftigt und daraus das Spiel entwickelt. Es entstand sogar die Idee, das Spiel künftig produzieren zu lassen und im Museumsshop des Deutschen-Dampflokomotiv-Museums in Neuenmarkt anzubieten.
In Englisch konnten zwölf Jugendliche der 9. Jahrgangsstufe überzeugen. Sie haben sich dem Preliminary English Test gestellt und die Prüfung bestanden. Zudem konnte die Carl-von-Linde-Schule beim Robotik-Wettbewerb der oberfränkischen Realschulen den zweiten Platz machen. Das Team musste einen Roboter programmieren, der verschiedene Aufgaben im Weltall bewältigt – beispielsweise die Positionierung von Satelliten oder die Sicherung der Energieversorgung einer Raumstation. Das Team der Kulmbacher Realschule hat sich für das bayernweite Finale qualifiziert, das morgen (Di) in Ingolstadt stattfindet.