Rund 1.000 Schockanrufe an drei Nachmittagen: Ermittlern aus Oberfranken und der Slowakei ist es gelungen, eine mutmaßliche Bande von Telefonbetrügern zu stoppen. Gegen acht Tatverdächtige – Männer und Frauen zwischen 24 und 51 Jahren – erließ ein Ermittlungsrichter in der Slowakei Haftbefehle. Die Tatverdächtigen handelten dabei nach dem üblichen Muster und täuschten am Telefon einen Notfall von Angehörigen vor. Vor allem ältere Menschen sollten so überredet werden, Geld an Unbekannte zu übergeben. Während deutsche Ermittler die Schockanrufe überwachten, bereiteten Einsatzkräfte in der Slowakei den Zugriff vor und stürmten die identifizierte Wohnung. Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.