Der Kreisverband Kronach des Bayerischen Jagdverbandes (BJV) hat jetzt eine eigene Wärmebild-Drohne angeschafft, die Rehkitze zuverlässig vor dem Mähtod bewahren sollen.
Finanziert wurde die Drohne mit Fördergeldern des Freistaats.
Ein wesentlicher Erfolgsfaktor, so der BJV-Kreisvorsitzende Bernhard Schmitt, sei die enge, vertrauensvolle Abstimmung mit der Landwirtschaft. Über bewährte Kommunikationswege – vom kurzen Anruf bis zur gemeinsamen WhatsApp-Gruppe – melden die Betriebe ihre Mahdtermine frühzeitig. So können Jägerinnen und Jäger noch in den ersten Morgenstunden ausrücken, die Flächen lückenlos abfliegen und anschließend grünes Licht für die Maschinen geben.
Wenn die Kitze jetzt langsam groß genug sind, kann die Drohne auch eingesetzt werden um verendete Wildschweine in Zusammenhang mit der afrikanischen Schweinepest zu finden, so die Kronacher Jäger.
Bild: Markus Heckel vom Veterinäramt, BJV-Kreisvorsitzender Bernhard Schmitt, Landrat Klaus Löffler und Schmitts Stellvertreter Max Freiherr von Künsberg-Langenstadt.