Auf der Jagd nach Regenwürmern waren Mitte April Studentinnen und Studenten der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg auf Versuchsflächen zwischen Bayreuth und Donndorf. Die Ackerfläche der Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Oberfranken steht seit vielen Jahren immer wieder im Mittelpunkt wissenschaftlicher Untersuchungen zur Bewertung der Bodenqualität. Die Regenwurmaktivität ist hierfür ein wichtiger Indikator.
Auf 50 Parzellen mit je zwölf mal sechs Meter wurden zu Versuchsbeginn vor 16 Jahren verschiedene Mischungen aus Pflanzenkohle und Kompost ausgebracht. Ziel war es, zu untersuchen, ob sich damit die Bodenfruchtbarkeit, der Humusgehalt und die Wasserhaltefähigkeit verbessern lassen. In den folgenden Jahren wurde die Bodenqualität regelmäßig untersucht.
Die Landwirtschaftlichen Lehranstalten werden weit über die Region hinaus als verlässlicher Partner in Forschung und Lehre geschätzt, teilt Bezirkstagspräsident Henry Schramm mit. Damit trage der Bezirk Oberfranken aktiv zur Weiterentwicklung der Agrarwissenschaften bei.