Ein Kulmbacher Landwirt ist quasi zum Kaffeefarmer geworden. Auf den Feldern von Klaus Schäck wachsen seit diesem Jahr Süßlupinen: eine besondere Kaffee-Alternative. Geröstet entwickeln die Samen ein Kaffeearoma und können mit herkömmlichen Kaffeebohnen gemischt werden. Das Ergebnis: ein Kaffee mit weniger Koffein, je nach Mischverhältnis. Die Idee dahinter ist auch wirtschaftlich interessant: Statt Rohstoffe aus Übersee zu importieren, wächst ein Teil künftig direkt in Bayern. Außerdem kann die Süßlupine den Boden verbessern und den Düngebedarf senken. Entwickelt haben das Konzept Rainer Langguth und Melanie Schmidtmeier. Sie haben ihre Kaffee-Alternative Caffineo genannt. Erste Röstereien arbeiten bereits mit der neuen Bohne.