Fußball-Bundesliga

Kane und Barça: Bayern-Torjäger hat «nichts gehört»

21. Februar 2026 , 19:33 Uhr

Harry Kane ist Thema im Wahlkampf um das Präsidentenamt beim FC Barcelona. Die Aussagen eines Aspiranten nimmt er als «Kompliment» zur Kenntnis. Sein Fokus gilt dem FC Bayern.

Bayern Münchens Torjäger Harry Kane hat erstaunt auf Meldungen aus Spanien reagiert, wonach ein Anwärter auf das Präsidentenamt beim FC Barcelona in Kontakt mit seinem Umfeld stehe. Xavier Vilajoana will den Kapitän der englischen Fußball-Nationalmannschaft demnach zum spanischen Meister locken. 

«Ich habe nichts davon gehört», sagte der 32 Jahre alte Kane nach dem 3:2 der Bayern am Samstag gegen Eintracht Frankfurt. Dabei erzielte der Mittelstürmer seine Saisontore 27 und 28 in der laufenden Bundesliga-Saison.

«Wir haben Kontakt zum Umfeld Kanes aufgenommen», hatte Vilajoana laut spanischer Medien bei der Vorstellung seines Programms gesagt. «Mein Vater und Bruder kümmern sich um diese Dinge, aber sie haben mir nichts erzählt», bemerkte Kane. Er stellte klar: «Ich habe es schon gesagt, ich bin sehr glücklich hier bei Bayern. Mein Fokus liegt auf dieser Saison und hier bei Bayern.» 

«Ich nehme das mal als Kompliment»

Kane steht noch bis Ende Juni 2027 beim deutschen Rekordmeister unter Vertrag. Verein und Spieler haben bereits Interesse an einer möglichen Verlängerung der Zusammenarbeit signalisiert. Gespräche laufen, konkrete Verhandlungen noch nicht. Kane reagierte professionell auf die Berichte aus Spanien. «Ich nehme das mal als Kompliment», sagte er lachend.  

Vilajoana hatte auf der Plattform X eine Fotomontage gepostet, die Kane bereits im Trikot des FC Barcelona zeigt. «Wir analysieren Spielerprofile, und Kane ist eines davon. Er ist ein Torjäger, ein Teamplayer und ein eiskalter Killer auf engstem Raum – genau das, was Barça braucht», fügte der 53-Jährige hinzu. 

Ob der hoch verschuldete FC Barcelona überhaupt genügend Geld für eine Verpflichtung des Mittelstürmers hätte, wisse er nicht, bemerkte Vilajoana. Er möchte bei der Präsidentenwahl am 15. März gegen den langjährigen Barça-Chef Joan Laporta antreten.

Quelle: dpa

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