Karpfensaison in Oberfranken begonnen: auch im Kulmbacher Land bereitet der Fischotter den Wirten Probleme

13. September 2024 , 00:54 Uhr

Die Teichgenossenschaft Oberfranken erwartet eine unterdurchschnittliche Karpfensaison. Im Kulmbacher Land könnte sie aber besser sein als in den letzten Jahren. Im Frühjahr habe es genug Nahrung für die Fische gegeben und im warmen August konnten sie gut wachsen, sagt Teichwirt Dominik Mösch. Er bewirtet mehrere Teiche im Landkreis, unter anderem bei Hermes. Ein großes Problem sei hier aber auch der Fischotter. Vor allem im Winter geht der Räuber an die Teiche:

Einmal frisst er extrem viel aus den Teichen heraus. Und es sterben ganz ganz viele Fische durch diesen Stress, die sie im Winter haben. Sie verbrauchen beim Flüchten vorm Otter Energie, können sich aber nicht mehr erholen, weil die Nahrung fehlt. Die verhungern eigentlich dann, ein großer Teil sogar.

Man müsse mit einem Verlust von rund 25 Prozent rechnen. Im vergangenen Jahr habe er ein Verlust von rund 30.000 Euro deswegen gemacht.

Im Vergleich zu den Zahlen in der Oberpfalz sei das aber noch human. Dort verlieren Teichwirte teilweise rund 80 Prozent ihrer Fische an den Otter.

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