Keine Nachzucht möglich: Rückschlag für den Artenschutz für die Äsche

15. Mai 2026 , 07:32 Uhr

Dem Bezirk Oberfranken geht es bei seiner Fürsorge für den Fischbestand in den Gewässern in der Region wie vielen Teichwirten,  Kormoran und Otter fressen die Fische weg und das ist dramatisch für die bedrohte Fischart Äsche.

Seit Jahren setzt sich der Bezirk Oberfranken für den Schutz der Äsche ein, der Fisch des Jahres 2026. In der Lehranstalt für Fischerei in Aufseß werden dafür jedes Jahr junge Äschen nachgezüchtet, dafür fängt man in einem fischreichen Abschnitt der Wiesent Laichfische, sammelt den Laich und setzt die Fische wieder aus. Heuer gibt es einen herben Rückschlag für das Artenhilfsprogramm. Bei einer Befischung der Wiesent hat man zum ersten Mal kaum noch Laichfische gefunden, ein Verlust von bis zu 95 Prozent des Äschenbestands.

Als Hauptursache gelten der strenge Winter und ein massiver Einfall von Kormoranen. Durch lange Frostperioden weichen die Vögel verstärkt auf eisfreie Fließgewässer wie de Wiesent aus und haben einen großen Teil der ohnehin bedrohten Fischbestände gefressen.
2025 hatte der Bezirk 12.000 junge Äschen in Oberfranken ausgesetzt. In diesem Jahr wird keine Nachzucht möglich sein.
In der Folge muss auch der Bezirk Oberfranken Maßnahmen gegen den Kormoran und immer mehr auch gegen den Otter ergreifen und fordert deshalb eine Fortführung der bayerischen Kormoranverordnung über 2027 hinaus.

Artenschutz Asche Bezirk

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