Das Textilunternehmen Kik mit Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen schließt in Deutschland insgesamt 150 Filialen. Auf den im September bekannt gewordenen, konkreten Schließungslisten für Bayern taucht der Standort Kulmbach nicht auf. Da Kik vor allem Standorte schließt, die sich geografisch gegenseitig Kunden wegnehmen, ist die Kulmbacher Filiale als „Einzelkämpfer“ im näheren Umkreis strukturell weniger gefährdet als Märkte in Ballungsräumen.
Das Aus für den Markt in Wunsiedel kam schon früh in der aktuellen Schließungswelle. Er gehört zu den rund 150 Filialen, die in Deutschland komplett aufgegeben werden. Kik bereinigt gezielt Standorte, die unrentabel sind oder zu nah an anderen Filialen liegen.
Im restlichen Oberfranken ist die Lage bei Kik von einer fortlaufenden Ungewissheit geprägt, da das Unternehmen keine vollständige Gesamtliste der bundesweit 150 betroffenen Filialen herausgibt.