Im Dekanatsbezirk Kulmbach sind am vergangenen Sonntag 20 neue Kirchenvorstände gewählt worden. Dekan Friedrich Hohenberger hat sich die Wahlbeteiligung genauer angesehen und kommt zu dem Schluss, dass die durchschnittliche Wahlbeteiligung im Dekanat Kulmbach über dem Landesdurchschnitt bei den Kirchenvorstandswahlen liegt.
Interessant dabei, die höchste Wahlbeteiligung gab es im Dekanat Kulmbach überall bei den jugendlichen Erstwählern. Mehr als 36 Prozent haben im Durchschnitt abgestimmt, in Harsdorf, Kirchleus-Gössersdorf, Burghaig und Kulmbach-Kreuzkirche waren es sogar 67 Prozent bei den jungen Wählern, ebenso wie in Stadtsteinach-Rugendorf und in Lehental.
Was noch auffällt ist, dass 40 Prozent der gewählten Kirchenvorstände neu sind und es wurden mehr Frauen als Männer in die Kirchenvorstände gewählt. In den nächsten sechs Jahre werden sie gemeinsam mit den Hauptberuflichen die Leitung ihrer Gemeinden übernehmen. In ihr Amt eingeführt werden die neuen Kirchenvorstände am 1. Advent. Die Wahlbeteiligung lag landesweit im Gegensatz zu Kulmbach bei nur ca. 25%. Einer der jüngsten Kirchenvorstände ist übrigens 17 Jahre alt und kommt aus Menchau bei Thurnau.