Kirchliche Feiertage streichen - dafür mehr arbeiten: Meinung des Kulmbacher Dekans Friedrich Hohenberger

15. Mai 2025 , 17:25 Uhr

Um die Wirtschaft anzukurbeln, schlägt die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft vor gegebenenfalls auch kirchliche Feiertage zu streichen. Es würde der deutschen Wirtschaft viel bringen und die Arbeitnehmer nicht stark belasten, sagt vbw-Geschäftsführer Bertram Brossardt. Streichen könne man beispielsweise den Ostermontag en  Pfingstmontag und auch den zweite Weihnachtsfeiertag. Der Kulmbacher Dekan Friedrich Hohenberger sagt, dass die Kirche Erfahrung mit dem Thema habe. Der Buß- und Bettag wurde in den 90ern als gesetzlicher Feiertag abgeschafft, um die Pflegeversicherung zu finanzieren.

Wer sich erinnert, der wird festgestellt haben, nach ein paar Jahren ist dieser Effekt verpufft. Wir haben dieselben Nöte, es hat nichts gebracht. Wir können gerne alles durchdenken aber die Erfahrung zeigt etwas ganz anderes.

Seiner Meinung nach können Feiertage sinnstiftend sein, gerade wenn es eine Ermüdung auf dem Arbeitsmarkt gibt. An solchen tagen könnte man zur Ruhe kommen und auch darüber nachdenken, wie man sich in der Gesellschaft einbringen kann.  Für Bayerns Ministerpräsidenten Markus Söder ist der Vorschlag der vbw kein Thema. Bayern werde definitiv keinen Feiertag abschaffen, so der Ministerpräsident.

Das könnte Dich auch interessieren

14.03.2026 Schwerer Unfall am Schwedensteg in Kulmbach: Mutter bei Zusammenstoß mit Auto verletzt Bei einem Verkehrsunfall am Schwedensteg in Kulmbach ist am Freitagabend eine 29-jährige Frau schwer verletzt worden. Die Kulmbacherin wollte gegen 18:10 Uhr gemeinsam mit ihrem siebenjährigen Sohn den Fußgängerüberweg überqueren. Zur gleichen Zeit war eine 32-jährige Autofahrerin aus dem Landkreis Kulmbach stadteinwärts unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen erkannte sie die beiden Fußgänger offenbar zu spät und 14.03.2026 Zu viel Industriearbeitsplätze verloren: IHK Oberfranken fordert Agenda 2030 Die Industrie- und Handelskammer für Oberfranken prangert seit Monaten die schlechten Standortbedingungen für die Industrie in Deutschland und auch bei uns in Oberfranken an. Heute macht IHK-Präsident Waasner klar, die Deindustrialisierung Oberfrankens schreite ungebremst voran. Seit 2019 haben wir 15.200 Industriearbeitsplätze in Oberfranken verloren gegangen. Davon alleine fast 4.000 von 2024 auf 2025. momentan ist 13.03.2026 Krötenwanderung in der Region: Appell an Autofahrer langsam zu fahren An vielen Landstraßen in der Region stehen aktuell wieder grüne Amphibienzäune. Bei den milderen Temperaturen wandern die Kröten zu ihren Laichplätzen. Freiwillige bauen die Zäune auf, um die Tiere vor dem Tod auf der Straße zu retten. Entlang der Zäune graben sie Eimer in die Erde, in die die Kröten reinfallen. Vor allem in der 13.03.2026 R.I.O.!-Clubtour startet im April: vier Konzerte in Oberfranken Die oberfränkische Musikszene geht wieder auf Tour. Im April startet die R.I.O.!-Clubltour „Rock in Oberfranken“ mit vier Bands aus der Region. Mit dabei sind Feuerwulf aus Lichtenfels, Mon Cœur aus Hof, 100 %feinRIPP aus Kulmbach und Fallen Culture aus Bamberg. Eine Besonderheit in diesem Jahr: Alle vier Bands werden von einer Sängerin angeführt. Die Tour