Klage wegen Corona-Impfung: OLG Bamberg verhandelt Fall einer 33-jährigen Frau aus Oberfranken

18. Februar 2024 , 10:00 Uhr
Vor dem Oberlandesgericht in Bamberg wird am Montag einer der ersten Zivilprozesse gegen einen Corona-Impfstoffhersteller in Deutschland fortgesetzt. In dem Zivilprozess gegen das britisch-schwedische Unternehmen Astrazeneca klagt eine 33-jährige Frau aus dem Landkreis Hof. Sie hatte eine Darmvenenthrombose erlitten und kämpft mit schweren Folgen, zum Beispiel muss sie bis zu 19 Mal am Tag zur Toilette und ist deswegen nicht arbeitsfähig. 
Dass die Thrombose auf die Corona-Impfung zurückging, wird nicht bestritten. Die Frage ist, ob die 33-Jährige vor der Impfung ausreichend aufgeklärt wurde. Die Frau klagt auf 250.000 Euro Schmerzensgeld und bis zu 600.000 Euro für künftige Beeinträchtigungen. Astrazeneca hat bisher einen Vergleich abgelehnt, das OLG Bamberg hatte zuletzt ein neues Gutachten bestellt.
Astrazeneca Bamberg Corona Impfung OLG

Das könnte Dich auch interessieren

28.10.2025 Astrazeneca-Prozess in Bamberg: Anwalt pocht auf Schutz der Patienten Im Berufungsprozess um einen vermeintlichen Impfschaden vor dem Oberlandesgericht Bamberg ist gestern ein Gutachter gehört worden.  Eine Frau aus dem Landkreis Hof klagt, weil sie eine schwere Darmvenenthrombose erlitten hatte und nicht über die Möglichkeit informiert worden war, dass es bei einer Corona-Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca zu solchen Impfschäden kommen kann. Ein Gutachter 22.07.2025 Corona-Prozess: OLG Bamberg will im Oktober weiter verhandeln Der viel beachtete Corona-Prozess einer Frau aus Hof gegen den britisch-schwedischen Pharmakonzern Astrazeneca vor dem Oberlandesgericht in Bamberg geht im Oktober weiter. Dann will das Gericht mündlich verhandeln, der Anwalt der Frau will einen Gutachter hören. Die heute 35-jährige Klägerin aus Hof hatte nach der Impfung mit dem Vakzin von Astrazeneca eine Darmvenenthrombose erlitten und 09.03.2026 Oberbürgermeisterwahl in Bamberg: Melanie Huml ist raus - Stichwahl in zwei Wochen In Bamberg gleicht das Wahlergebnis einem politischen Erdbeben, denn Melanie Huml von der CSU ist nicht in der Stichwahl um den Chefsessel der Stadt vertreten. Stattdessen kommt es am 22. März zu einer Stichwahl zwischen Jonas Glüsenkamp von Grünes Bamberg und Sebastian Niedermaier von der SPD. Der Bamberger CSU sei es nicht gelungen einen Streit 19.02.2026 Eigenes Haus in Brand gesteckt: 44-jährige Täterin soll unter psychischer Störung leiden Heute wird ein spektakulärer Prozess vor dem Landgericht in Bamberg fortgesetzt. Eine 44-jährige Frau ist des versuchten Mordes, der schweren Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die 44-Jährige hat laut Bayerische Rundschau gestanden, im vergangenen September das Haus ihrer Familie in Effeltrich im Landkreis Forchheim in Brand gesteckt zu haben. In dem Verfahren geht es um