Es waren ihre Tage: am Mittwoch und Donnerstag haben insgesamt 160 Nachwuchsforscherinnen und -forscher in der Kulmbacher Stadthalle ihre Projekte bei Jugend forscht vorgestellt. Gestern waren die älteren Schüler zwischen 15 und 21 Jahren dran. Für einen Kulmbacher Schüler geht es jetzt weiter zum Landeswettbewerb. Johannes Pittroff vom Markgraf-Georg-Friedrich-Gymnasium Kulmbach wurde im Bereich Technik ausgezeichnet. Er hat einen 3D-Drucker umgebaut, der die Werkzeuge wechseln kann. Bei dieser tollen Leistung bleibt er bescheiden:
Ich finde es zum einen natürlich schön, dass die Leute meinen Drucker auch cool finden. Aber zum anderen war das für mich jetzt eher ein Projekt zum Ausprobieren und ich fand es auch cool, das zu bauen. Ich habe da weniger den Blick von außen, sondern ich schaue eher drauf: was muss ich noch verbessern, was gefällt mir noch nicht, was passt noch nicht.
Für Johannes Pittroff geht es vom 13. bis zum 15. April nach München zum Landeswettbewerb. Auch Regierungspräsident Florian Luderschmid hat sich die Projekte der Schülerinnen und Schüler angeschaut und war begeistert:
In Oberfranken wird überall geforscht – Gott sei Dank! Und die Generation Z oder dann die Nachfolgergeneration ist vielleicht gar nicht so schlecht, wie sie manchmal geredet wird. Die sind auch interessiert an dem, was passiert, was mit ihnen selbst passiert, was mit unserer Umwelt passiert und was mit dem Klima passiert. Die besten Beispiele dafür findet man einfach immer bei Jugend forscht.
Luderschmid ist Co-Vorsitzender von Oberfranken Offensiv. Die Entwicklungsagentur hat den Oberfränkischen Wettbewerb organisiert. Dieses Jahr war es eine Jubiläumsausgabe. Seit 25 Jahren gibt es den Oberfränkischen Regionalwettbewerb von „Jugend forscht“.