Kooperation der Realschule, des BSZ und der Schreinerei Bodenschlägel: Schülerinnen und Schüler bauen hochwertige Sitzecke

26. März 2026 , 14:42 Uhr

Aus einer kargen Terrasse wurde ein Ort, an dem sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer in Zukunft gerne aufhalten. An der Kulmbacher Realschule ist eine Sitzecke mit fünf Holzmöbeln entstanden, die noch mit Pflanzen dekoriert wurde. Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Linde-Schule haben die Möbel im Rahmen des Handwerkswettbewerbs „Mach was!“ der Firma Würth gebaut. Sie durften die Werkstätten des Beruflichen Schulzentrums nutzen und bekamen Unterstützung von dortigen Lehrern und der Schreinerei Bodenschlägel. Die Zusammenarbeit ist wichtig für das Berufliche Schulzentrum, da viele Schülerinnen und Schüler der Realschule dann ans BSZ kommen, sagt Schulleiter Alexander Battistella:

Da unterstützen wir gerne solche Projekte, dass schon im Vorfeld der Kontakt hergestellt wird. Das die jungen Leute unsere Ausstattung kennen, das die wissen wie ein handwerklicher Betrieb eher arbeitet. Das sie vom Werken hin zur Professionalität kommen. 

Entstanden sind auch hochwertige Sitzmöbel. Die sind allerdings nicht nur zum Entspannen gedacht, sagt Realschullehrer Günter Wirth:

Das Ganze sollte als Außenarbeitsplatz für Schüler im Kunstunterricht oder auch für Lehrerbesprechungen gestaltet werden. Das heißt, es ist nicht nur ein Wohlfühlort, sondern es ist eben auch ein Arbeitsplatz.

Die Schülerinnen und Schüler haben die Sitzmöbel nicht nur entworfen und gebaut, sie haben ihre Arbeit auch gefilmt. Sie präsentieren damit ihr Ergebnis der Firma Würth. Eine Jury wählt die besten zehn Projekte aus, für die ein Festival im Hauptsitz in Künzelsau veranstaltet wird.

Sollte es am Ende nicht für die Top Ten reichen, wäre die Enttäuschung bei den Schülerinnen und Schülern nicht sehr groß. Denn sie sind bereits sehr zufrieden mit dem Endergebnis:

Ich glaub wir können alle stolz auf uns sein. Die meisten haben natürlich schon mal was mit Holz gemacht aber das alles zu planen und von jedem Teil zu wissen, wo es hingehört. Also das hatten wir in der Form alle wahrscheinlich noch nicht. / Also ich fands richtig cool, endlich mal was Neues. Es hat ja angefangen mit der Idee und das es jetzt wirklich hier steht, das kann man kaum glauben. 

Für den Bau hat die Firma Würth 1.000 Euro Materialgeld zur Verfügung gestellt. Zusätzliche 750 Euro kamen vom Fördererverband. Der Wert der entstandenen Möbel liege im fünfstelligen Bereich, so die Einschätzung der Schreinerei Bodenschlägel.

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