Die IG Metall Oberfranken kritisiert die Reformpläne der Bundesregierung. Sie fordert Verbesserungen im Sozialstaat und warnt vor Kürzungen bei Rente, Gesundheit und Pflege. Bei einer Delegiertenversammlung in Bayreuth wurde über die geplanten Reformen der sozialen Sicherungssysteme diskutiert. Die Gewerkschaft kritisiert Forderungen aus Politik und Wirtschaft, den Sozialstaat zurückzufahren. Der Sozialstaat sei kein Luxus, sondern ein Fundament der Demokratie. Statt Leistungen zu kürzen oder Eigenanteile zu erhöhen, müsse der Zugang zu Hilfe einfacher werden. Außerdem brauche es schnellere Unterstützung, bessere Beratung und eine gerechtere Finanzierung. Außerdem will die IG Metall eine solidarische Bürgerversicherung, die das Zwei-Klassen-System im Gesundheitswesen überwinden soll.