Im Fall um mutmaßlich veruntreute Holzeinnahmen im Landkreis Kronach sind die Ermittlungen weit fortgeschritten. Wie die Neue Presse berichtet, wurde inzwischen Anklage gegen einen ehemaligen Forstwirt der Bayerischen Staatsforsten erhoben. Ihm wird Untreue in zehn Fällen vorgeworfen. Er soll zwischen 2023 und 2025 Lärchenholz aus dem Staatswald verkauft und die Einnahmen auf sein privates Konto geleitet haben. Der entstandene Schaden liegt laut Staatsanwaltschaft bei rund 57.000 Euro. Einen Teil davon hat der Mann bereits zurückgezahlt. Der Prozess vor dem Amtsgericht Kronach soll Ende Oktober beginnen. Auch gegen einen früheren Revierleiter wird weiter wegen Untreue ermittelt. Hier steht die Entscheidung, ob ebenfalls Anklage erhoben wird, noch aus.