Das Kulmbacher Freibad bleibt in diesem Sommer geschlossen – stattdessen wird dort kräftig gebaut. Das Schwimmerbecken bekommt eine neue Edelstahl-Auskleidung, außerdem werden derzeit Leitungen im Außenbereich verlegt. Eigentlich sollte das Freibad zumindest für einige Wochen öffnen. Warum daraus nichts geworden ist, erklärt Oberbürgermeister Ralf Hartnack:
Es ist ja bekannt, dass wir im Winter eine Verzögerung hatten durch sehr niedrige Temperaturen, wo Betonagen nicht möglich waren. Weitere Verzögerungen gibt es jetzt Stand heute nicht und wir gehen davon aus, dass das Freibad so wie geplant dann in der nächsten Saison wieder in Betrieb geht
Die Sanierung wird allerdings deutlich teurer als ursprünglich geplant: Statt 4,5 Millionen Euro werden inzwischen rund 5,7 Millionen Euro veranschlagt. Grund sind vor allem die gestiegenen Baukosten zwischen der Planung 2022 und dem Baubeginn 2025. Der Freistaat Bayern übernimmt rund 60 Prozent der Kosten.
Und auch eine andere Nachricht dürfte für die Kulmbacher interessant sein: Das Nichtschwimmerbecken wird im kommenden Jahr nicht saniert. Dort sind lediglich die üblichen Unterhaltungsarbeiten vorgesehen.