Ein Mobilitätskonzept, insbesondere für Berufspendler, während der Vollsperrung der B289 zwischen Kauerndorf und Kauernburg im nächsten Jahr einrichten. Das hat die CSU in einem Antrag vorgeschlagen, der auf der Stadtratssitzung am Donnerstagabend einstimmig angenommen wurde. Die Verwaltung prüft jetzt das Konzept.
Das könnte so aussehen, dass Pendler ihre Fahrzeuge am Bahnhof in Untersteinach abstellen. Im Anschluss fahren sie dann mit dem Zug nach Kulmbach weiter und werden vom ZOB mit Shuttlebussen in die Gewerbegebiete gebracht. Dazu hat Matthias Meußgeyer von der SPD angefragt, ob die Stadtbuslinie 4 nicht eher fahren könnte, um die Pendler zur Arbeit zu bringen.
Auf der Sitzung hat FDP-Stadtrat Nagel darauf verwiesen, dass die Kosten durch die Shuttlebusse eigentlich von den getragen werden müssten, die diesen Tunnel realisieren wollen. Er bezeichnete das Projekt als völlig aus der Zeit gefallen.
WGK-Stadtrat Schaffranek kritisierte ebenfalls das Staatliche Bauamt Bayreuth, allerdings wegen der vielen Baustellen, die in relativ kurzer Zeit auf Kulmbach und das Umland zukommen.