Lage des oberfränkischen Handwerks: Zwischen Innovation und Wirtschaftskraft und wenig Reformergebnissen aus Berlin

20. März 2026 , 12:29 Uhr

Der Zustand und die Zukunft der Wirtschaftsmacht Handwerk in Oberfranken stand gestern im Mittelpunkt beim Jahrespressegespräch der Handwerkskammer für Oberfranken in Mainleus.

Die HWK hatte sich den Traditionsbetrieb Hofmann Fahrzeugbau ausgesucht um beispielhaft zu zeigen, wieviel Tradition und Innovationkraft auf der einen Seite das Handwerk bietet, und wie wichtig bessere Rahmenbedingungen sind, Stichwort Energiekosten und Bürokratie.

HWK Geschäftsführer Bauer und Präsident Waasner haben in Mainleus gestern einen weiten Bogen gespannt haben. Während der HWK-Präsident erklärt hat, man bekomme den Eindruck, dass die Politik in Berlin nicht in der Lage sei Reformen anzupacken, wartet die Kammer gleichzeitig auf den Förderbescheid für das neue HWK-Bildungszentrum in Bamberg. Die Handwerkskammer investiert 70 Millionen Euro und will modernste Ausbildung anbieten. Sie hat schon mehrfach  eingefordert, wenn die Unis vom Staat gefördert werden, müsste das im Handwerk genauso gelten, vor allem auch weil sich der Wettbewerb um die jungen Leute verschärft habe.

HWK Jahresgespräch

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