Laptop gehackt: Online-Betrüger ziehen Lichtenfelser über den Tisch

18. Februar 2026 , 08:12 Uhr

Online-Betrüger haben einen 75-jährigen Mann aus Lichtenfels um viel Geld gebracht. Er hat fast 3500 Euro an Betrüger überwiesen, die seinen Computer gehackt und sich dann als Microsoft-Mitarbeiter ausgegeben haben.
Das Geld war angeblich nötig, um den Laptop wieder zu entsperren und das Online-Banking zu bereinigen. Nach der dritten Überweisung bemerkten der Mann und seine Enkelin den Betrug und erstatteten Anzeige. In der Zwischenzeit hatten die Täter schon zwei Konten bei Bezahldiensten eröffnet.

Die Polizei ermittelt in dem Fall und warnt noch einmal eindringlich davor, an vermeintliche Microsoft-Mitarbeiter Geld zu überweisen oder Bezahlkarten-Codes weiterzugeben. Stattdessen sollte man einen Fachmann mit der Reparatur des gehackten Geräts beauftragen.

Betrüger Laptop gehackt

Das könnte Dich auch interessieren

10.07.2026 Geldübergabe in Marktschorgast: Wer hat Schockanruf-Betrüger gesehen? Telefonbetrüger haben einer 85-jährigen Frau aus Marktschorgast einige Zehntausend Euro abgenommen und zwar mit einer perfiden Variante  des so genannten Schockanrufs. Die Täter sollen die Frau laut Polizei über mehrere Wochen immer wieder kontaktiert und der 85-Jährigen vorgetäuscht haben, ein Angehöriger sei schwer krank. Zuletzt ging es darum, dass es Hoffnung auf eine erfolgreiche Behandlung 25.01.2026 Erfolg für die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg: Anklage gegen Kopf eines Betrugsnetzwerks erhoben Die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg hat Anklage gegen den mutmaßlichen Kopf eines international agierenden Betrugsnetzwerks erhoben. Der 42-jährige Mann wurde nach langen Auslieferungsverfahren im Juli aus Costa Rica nach Deutschland überstellt.Er soll zwischen 2017 und 2021 ein professionell organisiertes Betrugssystem mit mehreren Trading-Plattformen gesteuert zu haben. Der Schaden für deutsche Opfer liegt 08.01.2026 Millionenschaden: Internationaler Betrüger bald in Bamberg vor Gericht Seit Mai 2024 sitzt er in Untersuchungshaft. Im Januar soll  dem mutmaßliche Kopf der Betrugsgruppe „Milton Group“ vor dem Landgericht Bamberg der Prozess gemacht werden. Der 50-Jährige soll jahrelang Anleger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz um Millionenbeträge betrogen haben. Das teilt die Zentralstelle Cybercrime Bayern mit Sitz in Bamberg mit. Die Täter sollen über 13.08.2025 Betrüger vor Gericht: Kulmbacher als wichtiger Zeuge Heute wird vor dem Landgericht in Bayreuth der Prozess gegen ein Mitglied einer Schockanruf-Bande fortgesetzt. Ein Kulmbacher hatte geholfen, den Betrüger zu schnappen. Als er den Anruf bekam, seine Tochter habe einen tödlichen Unfall verursacht, spielte der Kulmbacher mit, rief parallel die Polizei und als der Geldabholer dann kam, wurde er geschnappt. Da gab’s Szenen