Lücken im Gefieder: Mainleuser 'Fußgängerstörchen' wird jetzt im Tiergarten geholfen

22. August 2024 , 07:45 Uhr

Man sieht sie heuer auf vielen Wiesen, mehr als sonst – die Störche. Kein Wunder, im Landkreis Kulmbach gibt es heuer so viele Storchenpaare wie nie –  14 – und die haben inzwischen Nachwuchs. Besonders in Mainleus haben die Störche heuer für einiges Aufsehen gesorgt. Einer ist beim Festzug zum Wiesenfest mitgelaufen, ein anderer hat die Kinder zur Schule begleitet. Jetzt sind die Störche weg, und LBV-Mann und Storchen-Experte Erich Schiffelholz weiß, wohin, denn den Störchen ging es nicht gut.

Die sind also jetzt in dieser Weißstorch-Auffangstation im Nürnberger Tiergarten. Das, was von uns aus kommt und Coburg und dieser Kreis hier, 30 bis 40 Stück. Und die warten jetzt drauf, dass die nächster Mauser kommt.

Weil es im Juni zu nass und kalt war, haben viele Störche hungern müssen. Einige haben nicht überlebt, anderen sind die Schwungfedern nicht richtig gewachsen. Von den drei Fußgängerstörchen in Mainleus hat einen ein Fuchs erwischt, die beiden anderen hat man eingefangen und in einen Tiergarten gebracht.  Bei der nächsten Mauser im Herbst werden ihnen neue Schwungfedern wachsen, so lange müssen sie warten mit dem Flug nach Afrika.

Und die Mainleuser Störche haben im Tiergarten Gesellschaft, auch aus Kronach. Dort hat man ebenfalls Jungstörche mit Lücken im Gefieder gefunden und eingefangen.

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