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Maggie Gyllenhaal: War früher neidisch auf Bruder Jake

03. März 2026 , 09:03 Uhr

Maggie Gyllenhaal spricht über frühere Neid-Gefühle auf ihren kleinen Bruder Jake. Sie verrät außerdem, was sie gegen ihr Konkurrenzdenken gegenüber anderen Regisseurinnen tut.

US-Schauspielerin Maggie Gyllenhaal empfand eigenen Worten zufolge vor ihrem eigenen Durchbruch Neid auf ihren erfolgreichen kleinen Bruder Jake. «Es gibt absolut genug für alle. Aber ich glaube, das war mir anfangs nicht bewusst, als ich jung war und Jake sofort ein Filmstar wurde», erzählte die 48-Jährige im Podcast «The Interview» mit Blick auf ihren 45-jährigen Bruder. «Ich glaube, ich war mir meines Neids nicht bewusst, aber er war da.»

Die Schauspielerin hatte 2002 mit der Erotik-Komödie «Secretary» ihren Durchbruch. Jake Gyllenhaal wurde schon ein Jahr zuvor mit dem Außenseiter-Drama «Donnie Darko» zum Star.

«Meistens das Gefühl, hungrig zu sein»

Maggie Gyllenhaal, die inzwischen auch als Regisseurin eigene Filme dreht, erzählt von ihrem generellen großen Interesse für das Thema Neid. «Ich glaube, es ist meistens das Gefühl, hungrig zu sein, als hätte man nicht genug.» Sie habe mal die Regisseurin Emerald Fennell («Saltburn») kontaktiert und allein dadurch ihr Konkurrenzdenken der Kollegin gegenüber gelöst, erzählt Gyllenhaal. Sie habe gemerkt: «Wir sind eigentlich zu hundert Prozent im selben Team.»

Gyllenhaal erklärt an anderer Stelle, dass sie und Jake sich heute so nah wie nie zuvor seien. Für ihren neuen Film «The Bride! – Es lebe die Braut» hat sie sich neben Jessie Buckley, Christian Bale und Penélope Cruz auch ihren Bruder Jake für eine Rolle vor die Kamera geholt. Das an «Frankenstein» angelegte Horror-Musical kommt am 5. März in deutsche Kinos.

Quelle: dpa

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