Kommen die geplanten Windräder im Mainecker Forst? Gestern hat das Vergabeverfahren für das Gebiet geendet, über das heftig diskutiert wird.
Erst vor kurzem hatte die Bürgerinitiative einen zweiten Offenen Brief an die Bayerischen Staatsforsten geschrieben und betont, dass nicht nur sie, sondern auch die Gemeinde Altenkunstadt die Pläne ablehnen, im Mainecker Forst vier Windräder zu bauen. Die Gegner verweisen darauf, dass das Windaufkommen im betroffenen Gebiet zwischen Altenkunstadt und der Landkreisgrenze zu Kulmbach vergleichsweise gering ist. Außerdem ist es laut der Initiative abschüssig und liegt in einem Bodenschutzwald.
Mit dem Ende des Vergabeverfahrens werten die Bayerischen Staatsforsten (BaySF) nun die eingegangenen Konzepte aus. Dabei sollen nicht nur die Pachtzahlungen, sondern auch Kriterien wie Bürgerbeteiligung, Regionalität und technische Umsetzbarkeit geprüft werden, heißt es. Das Vergabeverfahren bedeutet nicht automatisch, dass Windräder auch gebaut werden. Danach würden noch weitere Schritte wie etwa Umweltprüfungen oder die Beteiligung der Öffentlichkeit folgen.