Ein 57-Jähriger soll in seiner eigenen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Ottobrunn (Landkreis München) vorsätzlich Feuer gelegt haben. Nach Polizeiangaben wurden der Mann und eine Bewohnerin wegen eingeatmeter Rauchgase vor Ort vom Rettungsdienst behandelt, konnten aber anschließend entlassen werden.
Den Angaben nach wählten mehrere Anwohner des Hauses den Notruf, weil sie Brandgeruch wahrgenommen hatten. Die Bewohner wurden in eine nahegelegene Zeugensammelstelle gebracht. Die Feuerwehr konnte das Feuer den Angaben zufolge schnell löschen.
Brandfahnder verdächtigten nach den ersten Ermittlungen den 57-Jährigen. Dieser wurde vorläufig festgenommen und wegen des Verdachts der schweren Brandstiftung angezeigt. Nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, durften sämtliche Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die weiteren Ermittlungen laufen.
Quelle: dpa