Ob beim Wandern in den Wäldern, beim Bergsteigen oder beim Ausflug in unbekannte Städte: immer wieder kommt es vereinzelt zu Vermisstenfällen von Personen. In solchen Notsituationen ist schnelles Handeln gefragt, weshalb deutschlandweit Rettungshundestaffeln mit ihren Spürhunden tagtäglich für solche Fälle trainieren. So gab es gestern auch im Hofer Zoo eine Suche mit einer Übungsperson. Der Leiter der Übung war der offizielle Prüfer und Hundetrainer für das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei, Armin Schweda:
Das Training in einem Zoo ist für den Hundeführer wichtig, damit in seinem Kopf einfach klar wird, dass er mit seinem Hund in solchen Situationen arbeiten kann. Weil es im Endeffekt das Kopfkino ist, das uns Menschen im Weg steht. Weil wir sagen: ´hier sind so viele Tiere, hier sind so viele Menschen…wie kann das der Hund schaffen?´ Aber der Hundeführer muss lernen, dass das auch völlig normal ist für den Hund.
Bei einer sogenannten Mantrailing-Übung im Zoo steht im Vordergrund, dass der Rettungshund an der Spur des Vermissten dranbleibt und sich nicht von den Geräuschen und Gerüchen der Tiere im Zoo ablenken lässt. Insgesamt haben sich für die Trainingswoche im Zoo rund zwanzig Rettungshundeführer mit fünfundzwanzig Spürhunden aus ganz Deutschland angemeldet.