Maul und Klauenseuche: Oberfränkische Bauern in Hab-Acht-Stellung

14. Januar 2025 , 09:15 Uhr

Die oberfränkischen Bauern bereiten sich auf die Maul- und Klauenseuche vor. Laut Regierung von Oberfranken gibt es bisher keinen Fall in der Region, man beobachte die Situation aber sehr genau. Bernhard Hauser,  Sachgebietsleiter für Veterinärwesen bei der Regierung von Oberfranken hat unserem Sender erklärt, man arbeite mit Städten, Landkreisen und Veterinärämtern zusammen, gleichzeitig seien die ersten Maßnahmen für Krisenpläne aktiviert worden.

Wir haben nochmal die Landratsämter informiert, wie wir vorgehen in einem Verdachtsfall. Wir haben auch darum gebeten, die praktizierenden Tierärzte zu informieren, damit die das rechtszeitig erkennen. Wichtig ist für uns die Früherkennung und dass die Strukturen so stehen, dass wir sofort einsatzbereit sind.

Die Maul- und Klauenseuche ist hoch ansteckend. Bestände, die betroffen sind, müssen gekeult werden. Gleichzeitig machen vor allem die aktuellen Handelsbeschränkungen deswegen den Bauern zu schaffen.
Aktuell, heißt es vom Bauernverband, liege der Fokus auf vorbeugenden Maßnahmen um das Virus gar nicht erst einzuschleppen. Alle Landwirte und Tierhalter müssen äußerst sorgfältig die hygiernischen Maßnahmen einhalten. Und der oberfränkische BBV-Bezirkspräsident Herrmann Greif macht klar, jeder, der in diesen Tagen mit Tieren handelt und sie transportiert, sollte sich extrem vorsichtig verhalten um nicht den eigenen oder andere Ställe zu kontaminieren.

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