Internet

Meloni wehrt sich mit KI-Bild gegen Deepfakes

06. Mai 2026 , 08:58 Uhr

Im Kampf gegen gefälschte Bilder von ihr im Internet setzt Italiens Premierministerin Giorgia Meloni auf Humor. Sie teilt ein KI-Bild von sich im Negligé - und verbindet das mit einem Appell.

Italiens Premierministerin Giorgia Meloni geht in die Offensive gegen KI-generierte Fotos von ihr und ruft zu verantwortungsvollem Verhalten auf. Von ihr seien derzeit diverse falsche Bilder im Umlauf, die von «irgendeinem eifrigen Gegner» als echt ausgegeben würden, schreibt die Politikerin auf X. Den Hinweis verbindet Meloni mit einem Bild, das sie in Unterwäsche zeigt.

 

«Ich muss anerkennen, dass derjenige, der sie erstellt hat, zumindest im beigefügten Fall, mich sogar deutlich verbessert hat», merkt sie an. «Aber die Tatsache bleibt, dass man jetzt wirklich alles nutzt, nur um anzugreifen und Unwahrheiten zu erfinden.» 

Es gehe aber nicht nur um sie, so Meloni. «Deepfakes sind ein gefährliches Instrument, denn sie können jeden täuschen, manipulieren und treffen. Ich kann mich verteidigen. Viele andere nicht.» Deshalb solle immer eine Regel gelten: «Erst prüfen, dann glauben, und erst glauben, dann teilen.» Was heute ihr passiere, können morgen jedem passieren.

Quelle: dpa

Gesellschaft Internet Italien Kriminalität Leute Politik

Das könnte Dich auch interessieren

20.05.2026 Mussolini-Enkelin gewinnt italienisches «Promi Big Brother» Nach ihrem Abschied aus der Politik ist die Italienerin Alessandra Mussolini auch im Reality-TV unterwegs. Jetzt holt sich die Enkelin des faschistischen Diktators Benito Mussolini dort einen Sieg. 15.05.2026 Dritter Anlauf: Jury kann sich zu Weinstein nicht einigen Der Schuldspruch gegen Harvey Weinstein 2020 galt als Meilenstein, bis er 2024 überraschend kassiert wurde. Beim zweiten Urteil blieb ein Punkt offen – und jetzt ist eine Jury schon wieder uneins. 13.05.2026 Zwei Jahre Haft für Drogenlieferant nach Matthew Perrys Tod 2023 starb «Friends»-Star Matthew Perry an einer Ketamin-Überdosis. Es gab mehrere Drogenlieferanten - ein weiterer muss nun ins Gefängnis. 29.04.2026 Was, wenn doch? Trump und die Verschwörungserzählungen Waren die Schüsse in Washington inszeniert? Die Frage kann noch so oft mit einem klaren "Nein!" beantwortet werden – viele Menschen fasziniert allein der Gedanke an eine Verschwörung. Warum?