Messerattacke im Kulmbacher Stadtpark: Urteil gegen jungen Syrier erwartet

12. Februar 2026 , 07:30 Uhr

Vor dem Landgericht in Bayreuth wird heute das Urteil gegen einen syrischen Asylbewerber aus Kulmbach erwartet, der im Januar vergangene Jahres im Kulmbacher Stadtpark mit einem Messer auf einen 26-jährigen Tunesier losgegangen war.

Der Staatsanwalt will den 22-Jährigen wegen versuchten Mordes für zehn Jahre ins Gefängnis schicken. Er habe 15 Mal auf sein argloses Opfer eingestochen, sei nur von mutigen Passanten davon abgehalten worden, weiter zu machen. Außerdem müsse man auch der Unsicherheit in der Bevölkerung Rechnung tragen, nachdem es in  Deutschland in der Vergangenheit immer wieder Messerattacken auf offener Straße gegeben habe. Der Verteidiger des jungen Syrers spricht davon, dass sein Mandant nicht wirklich einen Mordplan gehabt habe. Er habe nicht sehr fest zugestochen, sein Opfer nur oberflächlich verletzt.

Der junge Syrer selbst hat sich vor Gericht entschuldigt, und bat darum, nach Hause zu seinen Eltern nach Syrien geschickt zu werden. Hintergrund ist, dass Deutschland seit vergangenen Dezember verurteilte Straftäter nach Syrien abschiebt.

Messerattacke Stadtpark Urteil

Das könnte Dich auch interessieren

10.07.2026 Acht Jahre und sechs Monate Haft nach Messerattacke am Coburger Schlossplatz Nach der Messerattacke auf dem Coburger Schlossplatz im August vergangenen Jahres ist ein 26-jähriger Syrer wegen versuchten Mordes und versuchten Totschlags zu acht Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt worden. Nach Überzeugung des Gerichts wollte der Mann aus Rache zwei Landsleute töten, weil er Tage zuvor selbst angegriffen und verletzt worden war. Statt die Polizei 14.10.2026 Kinderpornos auf dem Computer: 50-Jähriger in Kulmbach zu Bewährungsstrafe verurteilt Ein 50-jähriger Mann aus dem Landkreis ist laut Bayerische Rundschau vor dem Kulmbacher Amtsgericht wegen Besitzes und Nutzung von Kinderpornografie zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Zusätzlich muss der bisher nicht vorbestrafte Kraftfahrer 1.500 Euro zahlen und Beratungsgespräche bei einer Fachambulanz wahrnehmen. Der Mann hatte laut Anklage sieben Videos mit Darstellungen von Kindern 09.10.2026 Job-Scamming: Junger Kulmbacher landet wegen Geldwäsche vor Gericht In Kulmbach ist jetzt ein Fall von Job-Scamming vor Gericht gelandet – ein 26-Jähriger ist dabei gleichzeitig Opfer und Täter geworden. Der Mann hatte sich laut Bayerische Rundschau auf eine Stellenanzeige bei Facebook beworben und einen Arbeitsvertrag erhalten. Statt der versprochenen Arbeit sollte er dann Geldbeträge auf seinem privaten Konto entgegennehmen und auf andere Konten 02.09.2026 Urteil im Diesel-Prozess: Schwarzenbacher Händler muss mehr als sechs Jahre hinter Gitter Sechs Jahre und drei Monate Gefängnis – so lautet das Urteil des Landgerichts Hof gegen einen ehemaligen Mineralölhändler aus Schwarzenbach an der Saale. Er wurde wegen Steuerhehlerei verurteilt. Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass er minderwertigen Kraftstoff angekauft und als Diesel weiterverkauft hat. Das Gericht folgte einem Gutachten, das den Angeklagten trotz Erkrankung