Der Prozess gegen einen 33-jährigen Heilerziehungspfleger wegen sexuellen Missbrauchs von Menschen mit Behinderung soll am 7. Dezember vor dem Landgericht Bayreuth beginnen.
Dem Mann wird sexueller Missbrauch im Zusammenhang mit seiner Tätigkeit in drei Einrichtungen für Menschen mit Behinderung in den Landkreisen Hof, Bayreuth und Lichtenfels vorgeworfen. Er soll seine Vertrauensstellung ausgenutzt und Detailaufnahmen unbekleideter Intimbereiche von betreuten Personen gemacht haben – darunter auch Kinder unter 14 Jahren. Dabei geht es um Straftaten gegen 24 Personen, die wegen ihrer schweren körperlichen und geistigen Einschränkungen nicht in der Lage waren zu verstehen, was da gerade passiert.
Ausgangspunkt der Ermittlungen waren mehrere Hinweise, die aus den USA an die Zentralstelle Cybercrime in Bamberg gelangten. Für den Prozess sind bislang fünf Verhandlungstermine angesetzt.