Modernste Medizintechnik gegen Krebs in Oberfranken: Siemens Healthineers nutzt KI als Werkzeug

25. August 2026 , 07:31 Uhr

Medizintechnik-Hersteller Siemens Healthineers in Forchheim nutzt Künstliche Intelligenz gezielt als Werkzeug, um Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle effektiver zu bekämpfen. Das Unternehmen verfolgt dabei das klare Ziel, Krebstherapien zu verbessern und den Fachkräftemangel in Kliniken durch Automatisierung abzufedern.

Vorstandschef Bernhard Montag hat der dpa gesagt, die KI sei dabei kein Endprodukt, sondern ein nützlicher Helfer beim Sammeln und Auswerten von Diagnose-Daten um Medizintechnik effizienter zu machen.

Ein Beispiel:
Bevor ein Tumor bestrahlt werden kann, müssen Ärzte das umliegende gesunde Gewebe auf CT- oder MRT-Bildern millimetergenau einzeichnen, um es zu schützen. Eine KI, trainiert auf Millionen Bildern umreißt bis zu 47 Organe vollautomatisch. Das verkürzt die oft wochenlange Bestrahlungsplanung massiv.

Siemens Healthineers hat 350 Millionen Euro in ein hochautomatisiertes Werk in Oberfranken, im Forchheimer Industriegebiet investiert. Das auch als „Leuchtturmfabrik“ bezeichnete Gebäude vereint Fertigung, Logistik, Forschung und Entwicklung.  Zusammen mit dem neuen HEP-Center arbeiten rund 4.700 Beschäftigte für Siemens Healthineers in Forchheim

Krebs Siemens

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