Mordanklage wegen Verfolgungsfahrt: 21-Jähriger signalisiert vor Gericht tiefe Reue

22. April 2026 , 11:01 Uhr

Vor dem Landgericht in Bayreuth wird heute der Mordprozess gegen einen 21-jährigen Mann fortgesetzt. Er hatte bei einer Flucht vor der Polizei vergangenen Sommer im Raum Kulmbach/Bayreuth mehrere Menschen gefährdet und Polizisten verletzt.

Im Juni letztes Jahr war der junge Autofahrer vor einer Kontrolle der Polizei geflohen, mit teils waghalsigen Fahrmanövern. Die Verfolgungsfahrt mit der Polizei ging über die A9, die A70, auch über Neudrossenfeld, Heinersreuth und schließlich bis nach Bayreuth. Dort hat er eine Polizeisperre gerammt, wurde selbst schwer verletzt und hat auch Polizeibeamte verletzt.

Vor Gericht wurde gestern laut Nordbayerischer Kurier bekannt, dass der junge Mann nur fünf Wochen vorher in München bereits vor der Polizei geflohen war. Der Angeklagte sprach zum Prozessauftakt in einem langen Statement von Selbstüberschätzung und dass er die Tat schwer bereue. Er würde so etwas nie wieder tun. Dem 21-Jährigen drohen beträchtliche Strafen, denn Fluchtfahrten vor der Polizei werden inzwischen durchaus als verbotene Kraftfahrzeugrennen gehandelt. Nicht umsonst ist der junge Mann wegen versuchten Mordes angeklagt.

Bayreuth gericht Verfolgungsfahrt

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