Mordprozess ohne Leiche: Im Fall Katina K. ist von 14 Jahren bis Freispruch alles möglich

17. Oktober 2025 , 07:47 Uhr

Im Fall Katina K. aus Bammersdorf im Landkreis Forchheim soll heute das Urteil gesprochen werden. Der Prozess um einen Mordfall ohne Leiche sorgt bundesweit für Aufsehen.
Angeklagt ist ein 74-Jähriger Bammersdorfer.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der 74-Jährige mit der 41 Jahre jüngeren bulgarischen Prostituierten Katina K. in deren bulgarische Heimat ziehen wollte, um dort seinen Ruhestand zu verbringen. Er soll der Frau mehrfach hohe Geldsummen überlassen haben. Im Sommer 2024 soll es zu einem Streit gekommen sein, bei dem der 74-Jährige die Frau getötet und ihre Leiche anschließend an einen unbekannten Ort gebracht haben soll.

Die Staatsanwaltschaft beantragte eine Freiheitsstrafe von 14 Jahren und drei Monaten wegen Totschlags. Von einem Mordvorwurf ist sie mittlerweile abgerückt.

Aus Sicht der beiden Verteidiger des Mannes gibt es für die Vorwürfe keine ausreichenden Beweise. Sie ziehen die Argumentation der Anklage grundsätzlich in Zweifel und plädierten auf Freispruch. Der 74-Jährige machte während des Prozesses keine Angaben.

Katina K. POrozess Urteil

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