Musik

Musikautor*innenpreis für «Tau mich auf» von Zartmann

26. Februar 2026 , 22:20 Uhr

Der Indie-Rapper Zartmann und seine Co-Autoren werden für den Hit «Tau mich auf» gewürdigt. Der Song behandelt die innere Zerrissenheit zwischen emotionaler Distanz und der Sehnsucht nach Nähe.

Monatelang war dieser Liebessong von Zartmann in den Charts: Die Autoren des Hits «Tau mich auf» sind mit dem Deutschen Musikautor*innenpreis 2026 ausgezeichnet worden. Zartmann und seine Co-Autoren David Bonk (DaJu), Moritz Dauner, Jonas Kraft (Cuffa) und Aaron Lovac (Drumla) bekamen den Preis am Abend im Berliner Hotel Ritz-Carlton. Der Sänger selbst war allerdings nicht dabei – er tourt derzeit durch Deutschland und hatte einen Auftritt in Regensburg.

Der Song des Sängers aus Berlin hatte im vergangenen Jahr die Charts gestürmt. Er erreichte Platz 1 der Offiziellen Deutschen Single-Charts, hielt sich 36 Wochen in den Top 10 – so lange wie kein anderer deutscher Song – und kam auf 187 Millionen Streams. Damit ist «Tau mich auf» das «Erfolgreichste Werk 2025».

Zartmann als Stimme einer neuen Generation

Die Akademie Deutscher Musikautor*innen bezeichnete Zartmann als prägende Stimme einer neuen Generation deutschsprachiger Künstler. Seine Musik verbindet Rap und Pop, erzählt von Nähe, Selbstzweifeln und Großstadtgefühlen. Mit der Nummer-eins-EP «Schönhauser» und mehreren Preisen, darunter zwei Auszeichnungen bei der 1LIVE Krone 2025, etablierte er sich in der deutschen Poplandschaft.

Auch Preis für Udo Lindenberg

Den «Sonderpreis Inspiration» erhielt in diesem Jahr Deutschrock-Ikone Udo Lindenberg. Dazu hieß es: «Als Songwriter, Performer und Ideengeber begeistert er generationsübergreifend Millionen und inspiriert Musiker*innen seit Jahrzehnten.» Für das, was Popmusik in Deutschland erreichen und bedeuten kann, setze Lindenberg, der am 17. Mai 80. Jahre alt wird, nachhaltig Maßstäbe. 

Der Deutsche Musikautor*innenpreis würdigt seit 2009 Komponistinnen und Textdichter hinter den Songs. Unter dem Motto «Autor*innen ehren Autor*innen» rückt er auch jene in den Fokus, die oft nicht im Rampenlicht stehen.

Quelle: dpa

 

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